Besucher des Lampentest III seit dem 7.3.2014: | Zugriffe:

Warum ein Test aus Sicht eines Velomobilfahrers

Die Idee für einen Scheinwerfertest entstand bei mir ursprünglich bei Suche nach einem guten Scheinwerfer für ein Velomobil. Das Problem der meisten Liegeradfahrer, geringe Montagehöhe des Scheinwerfers in Verbindung mit geringer Höhendifferenz zum Auge des Fahrers, wird bei einem Velomobil noch durch die Karosse verschärft.

Um das Velomobil schnell zu machen, braucht es eine gute Aerodynamik, die zum großen Teil durch eine kleine Stirnfläche realisiert wird. Dadurch wird zwangsläufig das Fahrzeug flach und der Fahrer kann so gerade aus dem Fahrzeug schauen.

Fahrradscheinwerfer sind in der Regl so konstruiert, das sie die Straße direkt vorm dem Fahrrad gut ausleuchten. Dorthin können aber die meisten Velomobilfahrer gar nicht gucken, weil die Karosserie den Blick dorthin versperrt. Es gibt Ausnahmen (z.B. die GoOne Reihe) die aber mit anderen Problemen zu kämpfen haben.

Die Lösung schien zunächst eine größere Leuchtkraft. Also lies ich mir, vor 2 Jahren, von einem versierten Bastler zwei Busch & Müller IQ Fly "aufbohren", so dass sie immer mit voller Leistung arbeiten. An jedem normalen Fahrrad wäre das mehr als ausreichend, denn sie sind heller als die vorher verbaute Kombi aus Lupine Nightmare und Lupine Edison. Auf trockener dunkler Straße sind die zwei IQ aussreichend. Sobald die Sichtverhältnisse schwieriger werden, komm ich aber an Grenzen.

Mein 1. und 2. Scheinwerfertest offenbarten neue "Lichtwunderwaffen", also musste ein dritter Test her, bei dem ich auch mein Velomobil (Mango) mit einbezog. Der Test bestätigte, was ich bereits bei Basteleien mit Lampen auf dem Helm ansatzweise herausgefunden hatte. Bei meinen Tests mit Lampen auf dem Helm oder Dach muste ich immer sehr umständlich dafür sorgen, dass ich mich nicht selbst blende. Die Lichtstrahlen durften nicht auf die Karosserie vor mir fallen. Die hell angestrahlte Karosse steht sonst in so starkem Kontrast zur dunklen Umgebumg, dass ich noch weniger sehe als ohne Kopf-/Dachlampe. Das Abschirmen der Kopf-/Dachlampen nach untern kostet aber wieder soviel an Leuchtkraft, dass der Aufwand kaum lohnt.

Bei diesem 3. Scheinwerfertest haben wir dieselbe Lampe (Ixon Core) an verschiedenen Stellen positioniert. Die effektivste war ca. 1m über der Einbauposition der Standardlampen. Vielleicht experimentiere ich demnächst mal mit einem kleinen leichtgewichtigen B&M Eyc auf einer einfahrbaren oder aufsteckbaren Stange an der Front. Bei einem Velomobil mit Fusshöckern würde ich auf jeden Fall die Scheinwerfer in diese Höcker integrieren.

Unser Resümee: Einbauhöhe bringt mehr als schiere Leuchtkraft.

Viel Spass bei Eurer pesönlichen Auswertung unseres kleinen Versuchsaufbaus.

Gleichstromvarianten

Weil einige danach gefragt haben:

  • der Luxos E ist auf Eis gelegt, weil die E-Bikehersteller nicht den gewünschten Strom zur Verfügung stellen können/wollen und der Luxos dann nicht die von B&M gewünschte, und tatsächlich mögliche Leuchtkraft hätte.
  •  Sobald ich Edelux II als Gleichstromvariante bekommen kann, schreib ich das hier.

Den Cyo Premium kann ich in einer Gleichstromvariante für 99,90€ + Versand anbieten. Schreibt mir bei Interesse eine eMail.

 

Wenn Euch der Test gefallen hat ...

könnt Ihr mich unterstützen, indem Ihr Euren "Testsieger" bei mir kauft.

z.B. Supernova Airstream und E§ Triple jeweils 184,90€ + 4,90€ Versand 

Alle anderen Scheinwerfer UVP -10% + 4,90€ Versand 

Schreibt mir bei Interesse eine eMail.

Kommentieren Sie die Betrachtungen für Velomobilbeleuchtung bei BaslerBikes direkt

Kommentar von Pascal |

Grüezi

Gratuliere zu eurer Website mit den Lampentests. Sehr eindrücklich und informativ.

Grüsse aus Zürich
Pascal

Kommentar von Harald |

Dieser Lampentest ist so richtig nach meinem Geschmack!
Bin laufend am suchen nach der besten Fahrradlampe. Habe schon 3 von B+M am Rad und bin nicht zufrieden, weil deren Versprechungen nichts als Augenwischerei sind.
Aber solche Tests sind vor dem Kauf einer hochwertigen Lampe Gold wert.
Fahre ein selbstgebautes 46 Km E-bike , wobei bei Nacht die Dynamoscheinwerfer sehr viel zu wünschen übrig lassen.
Gruss Harald

Kommentar von Wilfried Geske |

Hallo, ja solche Test sind echte entscheidungshilfen. Meine Lampe habe ich hier vermisst.Ich habe seit 2 Jahren an meinen 2 E-Bikes die Philips 80 Lux Variante für E-Bikes 6-42V direktbetrieb (Leider wird sie nicht mehr hergestellt) Ein absulutes gleichmäßiges homogenes helles Lichtfeld. Kein Moped oder Roller der an mir vorbeifährt ist heller.

Kommentar von Harald |

Hallo und guten Tag, wir schreiben das Jahr 2015 am 31-Mai.. Meine Tests sind nun beendet .Ich kaufte mir nach langem hin und her endlich die
Edelux II , mit Gleichstromanschluss an einen 12 Volt-Akku. Der kauf hat sich absolut gelohnt! Sehr helles breitstrahlendes Licht. Und weit geht es auch noch!
Dazu den E3 pro 2 von Supernova, auch die Gleichstromvariante für 6-48 Volt! Beide zusammen sind meiner Meinung nach unschlagbar für den Normalen Geldbeutel.
Später kommt noch die Dynamoleuchte von Supernova E3 pro2 dazu. Alles andere konnte mich nicht überzeugen.
Übrigends: Alle hier genannten Fahrradlampen sind STVO zugelassen.
Ich bin sehr zufrieden!

Kommentar von Detsch |

Sehr geehrter Herr Basler,

gemäß Ihrer Empfehlung bitte ich um ein Angebot zu 2 Stk. Edelux 2 in Rot und Blau für Gleichstrom ( zwecks Pufferung über Akku ) Sie sollen an unseren Trikes betrieben werden. Bitte auch um Info, ob der Halter Multimount TS von Supernova hierfür als Halter verwendet werden kann. Er soll an einem Zubehörhalter Accessory Mount 100 mm x 100 mm Aluminium befestigt werden, um Höhe zu erhalten und nach Vorne zu bauen ohne die eigenen Füße zu beleuchten.

Mit freundlichen Grüßen

Detsch